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Amboseli Nationalpark
Blick auf den Killimanjaro
Killimanjaro (Bild:Günter P.)
Kein Hollywood-Studio könnte eine schönere Kulisse für eine Safari schaffen, als sie der Amboseli Nationalpark bietet: Während Elefanten, Zebras und Büffel in der flachen Savannenebene grasen, glänzt im Hintergrund die schneebedeckte Kuppe des mächtigen Kilimandscharo. Das 400 km² große Areal des Amboseli zählt zu den Schutzzonen mit der dichtesten Wildkonzentration Ostafrikas. Elefanten im Amboseli NationalparkDie Tiere finden vor allen in der Nähe der zahlreichen Seen und Sümpfe das ganze Jahr über ausreichend Nahrung. Hier wachsen Papyrus, in den trockenen Ebenen herrschen Dornbüsche und Akazienforste vor. Der Boden besteht aus feinem Vulkanstaub, der vom heute zu Tansania gehörenden Vulkanberg Kilimandscharo stammt. Dieser feine Staub bescherte dem Park seinen Namen, denn Amboseli ist das Maasaiwort für „Salziger Staub“. Der im Westen gelegene Amboseli See trocknete bereits vor 10.000 Jahren aus und trägt den Beinamen „dust bowl“ = Staubschüssel. Lediglich nach kräftigen Regenfällen füllt sich der See für kurze Zeit. Ansonsten kann man ihn mit den Auto durchqueren. Hier trifft man nur vereinzelt auf Leben, denn auf dem salzverkrusteten Boden gedeihen keine Pflanzen. Wenn in dieser grauen Einöde ein Windstoß Staubschwaden aufwirbelt, wirkt die Gegend nahezu gespenstisch.

Elefantenherde (Bild: Michael Nikolai)
Elefantenherde (Bild: Michael Nikolai)
Das Zentrum des Parks ist der Ort Ol Tukai, der während der Dreharbeiten des Films „Schnee am Kilimandscharo“ entstand. Hier befinden sich die meisten Lodgen, und die großen Pisten treffen aufeinander. Im Umkreis von Ol Tukai gibt es viele Sümpfe, Seen und kleinere Baumbestände, die Nahrungsquellen für Tiere darstellen. Dementsprechend trifft man hier auch auf eine vielfältige FaunaKillimanjaro, besonders aber auf die große Elefantenherden, für die der Park berühmt ist (es sollen etwa 1.000 Dickhäuter sein). Darüber hinaus leben der Büffel, Nashörner, Löwen, Leoparden, Geparden, Tüpfelhyänen Löffelhunde, Zibetkatzen und eine Vielzahl von Huftieren, u.a. die seltenen Gerenuks.

In den Sümpfen prusten Flusspferde, in den Wäldern nisten etwas 425 verschiedenen Vogelarten, darunter 47 verschiedene Greifvögel. Westlich von Ol Tukai liegt der Observation Hill, eine Erhöhung, von der man einen schönen Blick über den Park erhält. Im äußersten Westen prägt die salzige Kruste des ausgetrockneten Amboseli- Sees das Landschaftsbild.

Observation Hill
Observation Hill (Bild: Christian N.)

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