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Lake Bogoria National Reserve
Lake Baringo (Bild: Michael Nikolai)
Lake Baringo (Bild: Michael Nikolai)
Der etwa 30 km2 große Bogoria-See bildet das Herzstück des insgesamt 107 km2 großen Lake Bogoria Natioanlparks. Er liegt zwischen dem Baringo-See im Süden und wird im Osten von den faltigen Abhängen des Laikipia Escarpment begrenzt.

Wie die meisten der Grabenseen ist er salzhaltig. Der Sodagehalt bildet die Existenzgrundlage vieler Algen, die dem See seine Farbschattierungen verleihen. Die Algen wiederum stellen die Nahrungsgrundlage für Flamingos dar, die hier zeitweise in großen Scharen auftreten. Die Attraktion des Sees besteht in seinen heißen, in regelmäßigen Abständen in den Himmel schießenden Geysiren. Die bis zu 4 m hohen Wasserfontänen sind der lebendige Ausdruck für die vulkanische Aktivität in der Region. Die Geysire befinden sich vor allem am Westufer des Sees, an dem eine Straße entlangführt. Manche sind so heiß, dass man über ihrem Wasserdampf Kartoffeln kochen könnte, andere eignen sich als natürlicher Whirlpool zum Baden.

Das Naturschutzgebiet, dass den See umgibt ist die Heimat von Büffel, Zebras, Impalas, Klippspringer und die seltenen Großen Kudus, die eine Schulterhöhe bis zu 1.50 m erreichen. Neben ihrer Körpergröße erkennt man die Antilope leicht an den wie Korkenzieher gedrehten Hörnern sowie den schmalen weißen Längsstreifen am Rumpf. Große Herden von Kudus treten hauptsächlich am buschigen Ostufer auf, wo das Laikipia Escarpment in terrassenartigen Stufen über 900 m in die Tiefe fällt und eine atemberaubende Szenerie darstellt.

Flamingos (Bild: Michael Nikolai)
Flamingos (Bild: Michael Nikolai)

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