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Masai Mara National Reserve
Löwe (Bild: Michael Nikolai)
Löwe (Bild: Michael Nikolai)
Jedes Jahr zwischen Juli und September verwandelt sich die Maasai Mara in eine riesige Freiluftbühne, auf der ein unvergleichliches Naturschauspiel stattfindet. Hauptakteure sind die Wildtiere, die Kulisse bilden die endlos wirkenden Graslandebenen, die Hügelzüge im Osten und Westen und die lebensspendenden Wasseradern. Über eine Million Gnus, gefolgt von Zebras, Gazellen und ihren Jägern, den Löwen, begeben sich auf die Suche nach saftigem Gras von der südlich gelegenen Serengeti in die Maasai Mara, wo es nach der Regenzeit grünt und blüht.

Allerdings gilt das Reservat auch außerhalb der Migration als eines der landschaftlich schönsten und tierreichsten Naturschutzgebiete Ostafrikas. Hier hat man auch bei nur zwei bis drei Besuchstagen die besten Chancen, den "Großen Fünf" zu begegnen. Ein muss für jeden Erstbesucher in Kenia.

Gepard (Bild: Peter Stoffel)
Gepard (Bild: Peter Stoffel)
Das Masai Mara National Reserve liegt in etwa 1700 m Höhe auf einer Ebene und umfaßt eine Fläche von 1800 km2, wovon 518 km2 im Inneren den Status eines Nationalparks haben und das äußere Reservat bis zu einem gewissen Grad von den ansässigen Maasai als Weideland genutzt werden kann. Hier darf man auch abseits der Wege fahren, jedoch sollte man bedenken, das jede neue Reifenspur die Grasnarbe zerstört. Wir empfehlen daher soweit wie möglich auf den Pisten zu bleiben und besonders in der Regenzeit nur mit einem Geländefahrzeug die Pirschfahrten zu machen um in der lehmigen schwarzen Erde nicht stecken zu bleiben und auch einmal in die Bereiche des Reservat vordringen zu können, welche von den Safaribussen nicht befahren werden können.

Die Maasai Mara lässt sich in drei Bereiche gliedern:

Im Osten begrenzen die Ngama Hills das Reservat, deren höchste Erhebung bis zu 2080 m ansteigt. Hier werden noch häufiger Nashörner gesichtet. Der mittlere Teil erstreckt sich westlich der Keekorok Lodge bis zum Mara - Fluß, der den Park von Nord nach Süd durchquert. Westlich des Mara, erstreckt sich das sogenannte Mara Triangle, die sanft ansteigenden Hügel des Esoit Oloololo Siria Escarpment begrenzen das Reservat im Westen. Von der Anhöhe genießt man ein atemberaubendes Panorama auf die weiten Graslandebenen.

Migration (Bild: Norbert Müller)
Migration (Bild: Norbert Müller)
Migration (Bild: Norbert Müller)
Migration (Bild: Norbert Müller)

Es gibt zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten für jedes Budget. Angefangen von einfachen Zeltcamps bis zu Lodges (kleine Hotels) und Luxuszeltcamps ist hier jede Kategorie vorhanden. Die Fahrtzeit von Nairobi beträgt je nach gewählter Unterkunft 4-6 Stunden. Durch den Artenreichtum ist die Maasai Mara auch ein beliebtes Ziel für Fotografen, welche hier unglaublich schöne Motive finden. Selbstverständlich ist es auch Möglich einmal ein Maasai Dorf zu besuchen und einen Einblick in die Kultur dieses stolzen Volkes zu bekommen oder eine Ballonfahrt über die Steppe zu unternehmen. Es gibt viele Möglichkeiten eine Safari zu gestalten und die Maasai Mara zu erforschen.

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