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Nairobi Nationalpark
Picknick im Park (Bild: Gabriele N.)
Picknick im Park (Bild: Gabriele N.)
Direkt vor den Toren Nairobis befindet sich Kenias ältester Nationalpark. Gegründet wurde er 1946 und ist ca. 10km vom Zentrum der Stadt entfernt.

Von manchen Stellen im Park hat man nicht nur eine tolle Aussicht auf die grasenden Tiere sondern auch auf die im Hintergrund liegende Skyline Nairobis. Diese Kombination sucht weltweit seinesgleichen. Der Park umfasst eine Fläche von 117 km2 und ist an drei Seiten von einem Zaun umgeben. Die vierte Seite wird vom Fluss Athi begrenzt. Diese Flussseite ermöglicht auch Wildwanderungen. Je nach Saison finden sich unterschiedliche Tiere im Nationalpark. Das Gebiet Kitengela um den Fluss Athi war früher Weidegebiet der Massai wurde jedoch in den letzten Jahren mehr und mehr besiedelt und dies hemmt die Wanderbewegungen der Tiere.

1989 wurden nahe des Haupteingangs mehr als 10 Tonnen Elfenbein verbrannt um in Form eines riesigen Signalfeuers, an die Schlachtung von Elefanten in ganz Afrika zu erinnern. Sie wurden wegen ihrer Stoßzähne gnadenlos gejagt. Eine Gedenktafel am Eingang erinnert noch heute daran.

Die Vegetation des Parks ist vielfältig. Große offene savannenartige Grassflächen mit verstreuten Akazienbüschen sind dominierend. Im westlichen Teil findet man ein bewaldetes Hochland mit Oliven- und Kastanienbäumen und im Süden einen Fluss mit typischen Uferwäldern.

Giraffe (Bild: Michael Nikolai)
Giraffe (Bild: Michael Nikolai)
Im Park wurden über 400 verschiedene Vogelarten gezählt. Bekannt ist der Nationalpark aber vor allem für seine schwarzen Spitzmaulnashörner. Ihre Anzahl steigt stetig und einige von Ihnen wurden schon in andere Schutzgebiete umgesiedelt. Der Nairobi Nationalpark ist also ein vorzüglicher Platz, um diese bedrohte Tierart in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Neben Nashörnern bietet dieses Schutzgebiet noch für mehr als 80 Arten von Säugetieren ein zu Hause. (Giraffen, Büffel, Thomson Gazelle, Grant Gazelle, Warzenschwein, Löwen, Geparden und vereinzelt auch Leoparden) Ob zur Einstimmung auf eine Safari in die Masai Mara oder aber auch als Tagesausflug, ist der Nationalpark eine gute Wahl.

(Picknicklätze: Impala Observation Tower, Ivory Burning Site, King Fisher Gorge, Leopard Cliffs, Mokoiyet, Hippo Pool)

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