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Shaba National Reserve
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Hornschnabl (Foto:Christian N.)
Das Shaba National Reservat bildet mit dem Buffalo Springs und dem Samburu Reservat ein beeindruckendes Naturschutzgebiet. Das Reservat liegt im Tal des Ostafrikanischen Grabenbruchs wo man die Spuren der vulkanischen Aktivität vergangener Jahrtausende noch immer sehen kann. Davon zeugt vor allem der Berg Shaba im Süden des Reservats. Vom Berg erhielt auch das Reservat seinen Namen.

 

Das Reservat liegt rund 340 km nördlich von der Hauptstadt Nairobi und ist 239 km2 groß. Es unterscheidet sich von seinen Nachbar Reservaten doch deutlich von deren Landschaft. Der Ewso Nyiro, der größte Fluss in diesem Gebiet, bannt sich hier seinen Weg nicht immer auf einer Ebene durchs Land, sondern auch durch tiefe Schluchten und mittels beeindruckenden Wasserfällen. Shaba alleine verfügt über 17 Quellen um welche sich die Wildtiere in Trockenzeiten konzentrieren. An Tierarten findet man annähernd dieselbe Vielfalt wie in Samburu.

Das Klima ist hier sehr heiß und trocken und der Niederschlag bewegt sich zwischen 250- 300 mm im Jahr.

Bekannt wurde das Reservat auch durch die Schriftstellerin Joy Adamson, welche hier lange eine Forschungsstation betrieb. Berühmt wurde die gebürtige Österreicherin durch die Aufzucht der Löwin Elsa, die sie in ihren verfilmten Büchern „born free" und „living free" unsterblich gemacht hat. Hier im Shaba Reservat pflegte sie die Leopardin Penny gesund. In dem Buch Penny, Queen of Shaba veröfftenlichte sie diese Geschichte.

Joy Adamson mit Löwin Elsa
Joy Adamson
George Adamson & Inge Ledertheil
George Adamson & Inge Ledertheil

Am rechten Bild ist Inge Ledertheil und George Adamson zu sehen. Sie ist Vorsitzende des Artenschutzvereines "FREI GEBOREN e. V." aus Stuttgart und überlebte 1989 den Mordanschlag auf George Adamson. Sie unterstützt seither mit Ihrer Organisation "FREI GEBOREN e. V." verschiedene Projekte in Kenia. Mehr darüber finden Sie unter http://www.frei-geboren.de

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